Fladungen

Wasserspielplatz neben der Stadtmauer in Fladungen

Die Stadt Fladungen hat entlang des Weges an der Stadtmauer schon ein kleines Naherholungsgebiet mit Kneippbecken und Barfußpfad errichtet. Nun soll noch ein Wasserspielplatz für Kinder hinzukommen. Foto: Marion Eckert

Fladungen soll einen Wasserspielplatz bekommen. Steffen Sauer hat sich viele Gedanken zu dem Thema gemacht und die Planung im Stadtratsgremium vorgestellt. Positiv seien die Rückmeldungen des Wasserwirtschaftsamtes ausgefallen. Zwar dürfen im Leubach selbst, der als Wildbach gilt, keine Baumaßnahmen vorgenommen werden. Doch Wasser für einen Wasserspielplatz ableiten und dem Bach wieder zuführen, das sei möglich und entspreche auch der Planung. Eine wasserrechtliche Erlaubnis des Landratsamtes sei hierfür allerdings noch notwendig, hieß es in der Sitzung.

Der Standort an der Stadtmauer bei der oberen Mühle sei von Eltern, Kindergarten und Schule befürwortet worden. Um die Kinder vor Ort einzubeziehen, fand bereits ein Malwettbewerb statt, bei dem klar wurde, dass unbedingt eine Pumpe und Schnecke vorhanden sein müssen und natürlich laufendes Wasser. Die Planungen wurden so erstellt, dass diese Elemente aufgenommen werden und damit eine abwechslungsreiche Anlage entsteht, die für unterschiedliche Altersgruppen von Interesse sein wird. Vorgesehen sind unterschiedliche Spielbereiche, unter anderem mit einer gepflasterten Fläche und Steinen, um Staubretter einbauen zu können. Ein weiteres Element könnte ein Kiesbecken mit einem Durchmesser von drei Metern sein, das auf unterschiedlichen Höhen zum Spielen mit und im Wasser einlädt. Wichtig sei, dass ein stetiger Frischwasseraustausch gegeben sei, um Algenbildung und Ähnliches zu vermeiden, betonte Sauer.

Bauarbeiten sollen im Herbst beginnen

Bürgermeister Michael Schnupp und dem Ratsgremium gefielen die Ideen. Noch in diesem Herbst sollen die Bauarbeiten beginnen. Überlegt wurde, ob eine Art kleines Fest zum Spatenstich stattfinden könnte. Die Einnahmen könnten für den Wasserspielplatz verwendet werden. Einen Namen hat Sauer auch schon in seinen Überlegungen: "Stadtmauer-Stand".

In diesem Zuge bat Agathe Heuser-Panten, das Mühlrad an der oberen Mühle instandsetzen zu lassen. Der Bürgermeister versprach, fachliche Unterstützung einzuholen.