Bad Neustadt

Corona: Klasse der Jakob-Preh-Schule und Sozialwerk unter Quarantäne

Keine Entspannung beim Thema Corona. Für Dienstag werden vom Robert Koch-Institut 14 neue Fälle in Rhön-Grabfeld gemeldet (Symboldbild). Foto: Oliver Berg/dpa

Wiederum 14 neu festgestellte Infektionen hat das Gesundheitsamt in Bad Neustadt dem Robert Koch-Institut in Berlin  gemeldet. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 636 Infektionsfälle in Rhön-Grabfeld registriert. Von einer Entspannung kann nach wie vor keine Rede sein. Dies unterstreicht ein positiver Fall in der Jakob-Preh-Berufsschule Bad Neustadt: Die Klasse EM 10a steht unter Quarantäne. Des weiteren wurde ein Bewohner des Wohnheimes Sozialwerk Neu-Aumühle in Trappstadt positiv getestet, aus diesem Grund stehen die Bewohner und das Personal unter Quarantäne.

Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz, also die auf 100 000 Einwohner hochgerechnete Zahl der festgestellten Infektionen in den vergangenen sieben Tagen, sank von 128,1 am Montag auf 115,5 am Dienstag (Stand Dienstag, 0 Uhr). Dieser Rückgang rührt daher, dass am Montag vor einer Woche noch 24 Infektionen gemeldet wurden, also zehn mehr als in dieser Woche. Diese 24 werden aber für die aktuelle Inzidenz-Berechnung nicht mehr berücksichtigt.

Laut des Status-Updates des Landratsamtes sind aktuell (Stand: Dienstag, 17. November, 10 Uhr) 221 Personen im Landkreis Rhön-Grabfeld mit dem Coronavirus infiziert. Am Montag waren es noch 233. 12 Personen (Montag: 13) befinden sich in stationärer Behandlung.

Nur geringfügige Veränderungen gab es bei der Auslastung der Intensivbetten am Rhön-Klinikum Campus. Wie sich im Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nachverfolgen lässt, stehen dort aktuell 131 Intensivbetten zur Verfügung. Die Zahl der mit Covid-19-Fällen belegten Betten stieg von elf am Sonntag auf 13 (Stand Dienstag, 17. November, 9 Uhr). Invasiv beatmet werden mussten wie am Montag vier Patienten. Der Anteil der Corona-Patienten an der Gesamtzahl aller Intensivbetten betrug am Dienstag 9,92 Prozent.

In seiner Mitteilung weist das Landratsamt darauf hin, dass das Gesundheitsamt nur in besonderen Notfällen eigeninitiativ kontaktiert werden sollte. Der Landrat bittet in der Statusmeldung ausdrücklich darum, alle unnötigen Kontakte zu vermeiden und die Hygieneregeln einzuhalten.

Im Falle eines positiven Testergebnisses verbleiben die Betroffenen gemäß der Mitteilung grundsätzlich für 14 Tage in Quarantäne. Gleiches gilt für Personen, die unmittelbaren Kontakt mit einem Infizierten hatten (Kontaktperson ersten Grades), für diese Personen hebt auch ein negatives Testergebnis die Quarantäne nicht auf. Das Gesundheitsamt informiere die Betroffenen telefonisch über abweichende Regelungen.