Frankenheim

Stadtrat diskutiert Zukunft der alten Schule in Frankenheim

Die Zukunft des alten Schulgebäudes in Frankenheim steht zur Diskussion. Der Stadtrat wird sich mit dem Thema in nächster Zeit beschäftigen. Foto: Marion Eckert

Was soll mit der alten Schule in Frankenheim geschehen? Abriss oder Teilabriss? Die Fragen um das Areal sind noch nicht ausdiskutiert, stellte Bürgermeister Georg Seiffert in der jüngsten Stadtratssitzung fest. In Kürze soll es daher hierzu eine eigene Stadtratssitzung in Frankenheim geben. Vertreter des Musikvereins und der Feuerwehr sollen in die Planungen einbezogen werden.

Auf die Tagesordnung des Stadtrates kam das Thema im Rahmen der Bedarfsanmeldung zu den Städtebauförderungsprogrammen. Dass der Bereich neben der sanierten Rhönhalle eine neue Gestaltung benötigt, dass Parkplätze ausgewiesen werden müssen und das Schulgebäude in seinem jetzigen Zustand keine Zukunft hat, darüber herrschte Einigkeit. Nur, muss das Gebäude mit den Wohnungen komplett abgerissen werden oder ist auch nur ein Teilrückbau sinnvoll, denn immerhin benötigt die Feuerwehr ein neues Domizil? Die Fragen müssen gemeinsam geklärt werden.

Die geschäftsführende Beamtin, Ulla Sippach, machte darauf aufmerksam, dass 93 Parkplätze für die Rhönhalle auszuweisen sind. Dies sei Bestandteil der Baugenehmigung und dürfe nicht unter den Tisch fallen. Außerdem wies sie darauf hin, dass eine Bedarfsanmeldung bei der Regierung noch kein Förderantrag sei und keine Entscheidung vorwegnehme.

Neben der Neugestaltung der Außenanlage an der Rhönhalle meldet die Stadt Bischofsheim Mittel für die Neugestaltung des Stadtmauerweges an. Die Kosten hierfür werden auf 750 000 Euro geschätzt.

Luftreiniger für die Schule

Für die Grundschule Bischofsheim sowie die fünften und sechsten Jahrgangsstufen wurden Luftreinigungsgeräte angeschafft. Sie sollen diese Woche geliefert werden, informiert der Bürgermeister. Abhängig von der Größe der Klassenzimmer werden bis zu drei Geräte in einem Klassenraum stehen. "Gelüftet werden muss aber nach wie vor", machte Seiffert deutlich. Auch die bereits im vorigen Jahr angeschafften CO² Messgeräte bleiben weiterhin im Einsatz. Was die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten für die Kindergärten angeht, soll noch abgewartet werden. Erfahrungswerte aus der Schule könnten dann bei der Beschaffung berücksichtigt werden. Zudem wolle die Stadt den Trägervereinen nicht vorgreifen.

Eine Restmaßnahme der Flurbereinigung Oberweißenbrunn ist der Bau einer Erdbeckenanlage zum Rückhalt von Oberflächenwasser. Die Anlage wird im Steilbereich entlang des Weges oberhalb des Mühlengrundes errichtet. Der Auftrag wurde vom Stadtrat bereits erteilt, nun ging es um die Kostenvereinbarung mit der Teilnehmergemeinschaft. Die Kosten betragen voraussichtlich 45 100 Euro. Das Amt für ländliche Entwicklung trägt 85 Prozent, der Anteil der Stadt wird über noch vorhandene Restmittel finanziert.

Auftragsvergaben

Zugestimmt wurde dem Bauantrag zum Neubau eines Pferdestalles mit drei Boxen und die Errichtung einer Stützmauer in Oberweißenbrunn. Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde mitgeteilt, dass der Stadtrat im Zusammenhang mit der Erneuerung der Rechenanlage in der Kläranlage Unterweißenbrunn die Firma FSM Frankenberger aus Pohlheim mit der Lieferung und Montage einer neuen Rechenanlage mit Rechengutwäsche für 73 000 Euro beauftragt wurde. Außerdem wird diese Firma eine Sandwaschanlage für 29 500 Euro einbauen. Die elektrotechnische Ausstattung der Rechenanlage sowie Einbindung in das Prozessleitsystem wird die Firma Narz System aus Herbstein für 47 806 Euro erledigen.

Der Stadtrat hat den Auftrag für die Erd- und Pflasterbauarbeiten zur Gestaltung der Außenanlage der Braunsmühle an die Firma Landschaftsbau Bauer aus Saal für 131 241 Euro vergeben.

Derzeit wird in der Kapellenstraße in Oberweißenbrunn ein neuer Kanal verlegt. Die Anregung an der Schulbergstraße zur Kirche weitere Straßenlampen aufzustellen wurde aufgenommen, müsse aber mit dem Bauamt abgeklärt werden.