Strahlungen

Dank viel Eigenleistung und Regionalbudget: Ein Holzbackofen für Strahlungen

Der Holzbackofen am Weinberg von Strahlungen ist fertiggestellt. Die NES-Allianz hat etwas aus ihrem Budget für das Material locker gemacht. Gemauert haben die Strahlunger selbst. Foto: Johannes Hümpfner

Ganz früher gab es wohl einmal einen Holzbackofen im alten Rathaus, wusste Strahlungens Bürgermeister Johannes Hümpfner. "Aber seit vielen Jahren ist Strahlungen backofenfrei", schmunzelte das Gemeindeoberhaupt. Irgendwer kam beim Arbeiten auf dem Weinberg auf die Idee, "man könnte doch auf dem Weinberg einen Holzbackofen bauen". Platz war da, Ideen waren da. Es fehlte nur das Geld. Geld kann man jedoch bei "Bauarbeiten" gut durch Muskelkraft ersetzen, erzählte Hümpfner.

Die benötigten Materialien mussten jedoch gekauft werden. Also fragte man bei der NES-Allianz nach. "Es gibt doch das Regionalbudget. Könnte man ein wenig Geld für den geplanten Holzbackofen erhalten?" Allianzmanagerin Hannah Braungart sagte nach kurzem Überlegen zu und so konnte das Projekt der Strahlunger Weinbergs GbR starten. Mehr als 500 Stunden Eigenleistung steckten die Männer und Frauen in den Bau. Besonders ist auch das Baumaterial. Es ist hochwertiger Muschelkalk, der präzise vermauert wurde.

Einweihung mit erster Backrunde

Nun wurde der Holzbackofen mit der ersten Backrunde eingeweiht. Es gab Brot und Pizza und Kuchen. Auch die Allianzmanagerin und Kollegen von der NES-Allianz waren mit von der Partie. Der Holzbackofen hat sich bewährt. Alle waren zufrieden mit den Ergebnissen.

So kann jetzt getrost auf das nächste Jahr gewartet werden, wenn wahrscheinlich wieder alle Feste im Weinberg gefeiert werden können und der Holzbackofen auch alle anwesenden Gäste mit seinen Leckereien verwöhnen darf.