Burglauer

Burglauer: Der Kartoffelacker als etwas anderer Erlebnispark

Auch Burglauers Bürgermeister Marco Heinickel (Bild-Mitte knieend) hatte beim Aufsammeln der leckeren Knollen jede Menge Spass. Foto: Andreas Sietz

Jede Menge los war auf dem Kartoffelacker des Burgläurer Bio-Hofs Back. Generationsübergreifend sah man Menschen, die emsig hinter dem Schlepper hermarschierten, ihre Eimer füllten und zufrieden wirkten. Es war Erntezeit der leckeren Knolle. Vor zwei Jahren stellte der Hof auf "Bio" um und auch der Kartoffelanbau wurde wieder mit in das landwirtschaftliche Programm aufgenommen, so Seniorchef Albert Back. Die Söhne Stefan und Michael Back, die nun hauptverantwortlich für den Bio-Hof sind, bereiteten etwa einen halben Hektar Boden für das Erlebnis wie "anno dazumal" vor.

Jede Menge los war auf dem Kartoffelacker des Burgläurer Bio-Hofs Back, der zu einem besonderen „Kartoffel-Erlebnis“ eingeladen hatte. Foto: Andreas Sietz

Selbst die Schul- und die Kindergartenkinder schauten vorbei und es war für den Burgläurer Nachwuchs interessant, wie der Rohstoff für die späteren Pommes oder dem Kartoffelbrei geerntet wird. Aber das Selberernten ist noch einmal eine andere Sache und so war es auch interessant, selbst zu sehen, was "Bio" wirklich ausmacht. "Wieder selbst raus auf den Acker", das kannten ältere Kartoffelsammler von früher, aber die wenigsten haben noch Flächen für den eigenen Anbau.

In einer anliegenden Halle konnte man sich bei Kaffee und Kuchen stärken, aber auch die Selbstlese-Kartoffeln probieren. Die Sorten Belana, Laura oder Agria standen zur Wahl. Wer noch mehr Bio-Produkte möchte, findet im Hofladen in der Jahnstraße eine große Auswahl. Beim Kartoffelernten zeigte auch Bürgermeister Marco Heinickel Sammlerqualitäten und schenkte der gastgebenden Familie Back Worte des Dankes und betitelte diese Aktion als "einfach Klasse". "Ein tolles Erlebnis für Familien", fügte der Gemeindechef an.