RAPPERSHAUSEN

Gutes noch besser machen

Bürgermeister Florian Liening-Ewert begrüßte die neue Heimleiterin des Schullandheims Rappershausen, Kerstin Kießner an ihrem ersten Arbeitstag mit einem Blumenstrauß. Foto: Georg Will

Das Schullandheim Rappershausen hat seit 1. Oktober mit Kerstin Kießner eine neue Heimleiterin. Die Stelle musste von der Gemeinde Hendungen neu besetzt werden, weil sich die bisherige Leiterin Anitra Sturdza aus persönlichen Gründen ins Privatleben zurückgezogen hat. Bürgermeister Florian Liening-Ewert führte Kerstin Kießner an ihrem ersten Arbeitstag höchstpersönlich in ihr neues Berufsfeld ein.

Kerstin Kießner ist gelernte Bürokauffrau und hat mit ihrer vielseitigen langjährigen Berufserfahrung, zuletzt in der Reisebranche, gute Voraussetzungen sowohl in kaufmännischer und verwaltungstechnischer Hinsicht als auch im Umgang mit Publikum. Der 40-jährigen Wülfershäuserin kam diese Stellenausschreibung sehr gelegen, um sich beruflich weiterzuentwickeln, ihr Organisationstalent zu entfalten und an verantwortungsvoller Stelle zu wirken. Sie hat den Ehrgeiz, die Auslastung der vielgestaltigen Seminar-, Übungs- und Erholungsstätte mit sportlichem Renommee noch zu steigern.

Als Mutter zweier neun und 15 Jahre alter Kinder passt diese Teilzeitstelle mit 22 Wochenstunden und Büroöffnungszeiten von 8 bis 12 Uhr (montags bis freitags) mit nur gelegentlich abweichenden Dienstzeiten gut in ihren Lebensalltag. Sie sieht in der Heimleiterstelle „eine neue spannende Aufgabe“, zumal das Haus mit neunzig Betten beeindruckende Angebote vorhalte und mit nachhaltigen Konzepten arbeite.

Es gelte, diese hervorragenden Angebote auch gut zu vermarkten, um nicht nur Schulklassen ins Schullandheim Rappershausen zu locken, sondern auch Vereine aller Art, Sportgruppen, Musik-, Tanz- und Theatergruppen, Chöre und sonstige bewegungsfreudige, musische und kreative Gruppierungen. Die Einrichtung ist auch geeignet für außerbetriebliche Firmenveranstaltungen, Kursangebote und Familienfeiern. Die Küche verarbeitet nur regionale Produkte aus naturnaher Erzeugung und unter ökologischen Gesichtspunkten.

Als Radsportzentrum hat sich Rappershausen schon einen sehr guten Namen gemacht, und das nicht nur in Franken und Bayern. Sogar als Meisterschaftsaustragungsort hat es sich bewährt, weil es über anspruchsvolle Übungs- und Rennstrecken verfügt. Außerdem gibt es viele interessante und gut ausgezeichnete Radwege rund um Rappershausen. Es sind 120 Mountainbikes vorhanden und eine gut ausgestattete Radwerkstatt bietet fachmännischen Service.

Durch den Sportplatz, die Turnhalle, den Tartan-Allwetterplatz und den Fitnessraum ist das Schullandheim auch bestens für Trainingslager geeignet. Die Ausstattung ermöglicht außerdem Sommerbiathlon, Minigolf, Airhockey und viele weitere Freiluftspiele. Der angrenzende Zeltplatz mit Sanitärräumen, Grill- und Feuerstelle ist ideal für Jugendfreizeiten mit Outdoor-Romantik. Das Schullandheim hat neben Gesundheit und Sport noch die Schwerpunkte Umweltbildung, Kultur und Geschichte, Verkehrserziehung, Softskills, Musische Bildung und eine Lehrküche.

„Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe“, sagte Kerstin Kießner, die nun mit ihren Ideen und ihrer Berufserfahrung dazu beitragen will, dass das Schullandheim hohe Belegungszahlen erreicht und die guten konzeptionellen Ansätze weiterhin zur Zufriedenheit seiner Gäste in die Tat umgesetzt werden.